Gang Bang und Fantasien

Drei Mal dürft ihr raten, was ich am Wochenende gemacht habe… ja, richtig: Kinky Party. Was sonst. *zwinker*
Dabei hätte ich die beinahe aufgrund einer anrollenden Erkältung absagen müssen. Aber die Erkältung wurde im Keim erstickt. Und so schloss ich mich am Freitagabend der Reisegruppe ins weit entfernte Spandau an. Was mich besonders freute: T begleitete mich zum ersten Mal.
Die Party sollte in einer großen Wohnung stattfinden, von der ich bisher nur immer gehört hatte, wie toll sie eingerichtet sei, mit allerhand Spielzeug und vor allem ganz viel Platz zum Spielen. Ich war jedenfalls gespannt und wollte mir das nicht entgehen lassen. Zudem hatte ich an dem Abend auch eine Aufgabe meines Meisters zu erfüllen. Besser gesagt war es eine Strafe, weil ich letzte Woche nicht all seine Anweisungen richtig befolgt hatte. Ich sollte auf der Party bei jedem Mann um Schläge bitten. Und ich sollte auch erklären, dass es eine Strafe war. Die Männer durften mich also im Namen meines Meisters bestrafen. Er hatte sogar jemanden engagiert, der das Ganze überwachen sollte. Im Grunde fand ich die Strafe sogar ziemlich toll, weil ich es ja schon ziemlich gern mag, wenn mir ordentlich der Hintern blau gehauen wird. Ich musste dann auch nicht mehr viel erklären. Schon auf dem Hinweg war die Sache Thema Nr. 1 bei den Doms und als wir ankamen, mussten wir beinahe anfangen, eine Liste zu schreiben, da das Interesse der Herren natürlich enorm war. Mir wäre es ja lieber gewesen, man hätte aufgrund der doch recht großen Anzahl an Gästen 5 Schläge pro Person ausgemacht.
Nun ja… es gab dann keine Liste und keine Absprachen, wer wie lange durfte. Der Strafenwächter fing an mich aufzuwärmen und schlug am Ende schon recht ordentlich zu. Ich lag vorn über gelehnt auf einem Bock, sodass man sich, wenn man vor mir stand noch nett mit mir unterhalten konnte. Das ganze Schauspiel wurde von allen Seiten neugierig beäugt und natürlich wurden jede Menge böser Witze gerissen.
Auch der zweite verstand sein Handwerk vorzüglich und steigerte die Intensität rasch. Ich spürte bereits, wie ich an meine Grenzen steiß und bat ihn, zumindest nicht noch doller zuzuschlagen. Wenige Minuten später warf ich das Handtuch, mein Kreislauf hatte versagt. Immerhin hatte ich mehr als eine halbe Stunde mein Bestes gegeben. Ich denke, die ungünstige Mischung äußerer und innerer Umstände hatten mich zum Aufgeben gezwungen. Ich musste mich setzen, durchatmen und Wasser trinken. Das war es dann gewesen mit meiner Strafe. Ich war froh, dass mein Meister es mir nicht übel nahm und Verständnis zeigte.

Der Rest des Abends war dann weniger spektakulär, als ich erwartet hatte. Aber das ist glaube ich echt mal wieder dieses Ding mit den hohen Erwartungen. Ich war so gespannt auf die Location und den Abend gewesen und hatte einfach vorher so sehr gehofft, es würde wieder explosionsartig gut werden.
Noch ein paar Worte zur Wohnung, die war nämlich schon ein richtiges Highlight. Es gab eine sehr große Küche mit vielen Ledersofas. Anschließend fand man zwei große Räume. In einem waren mehrere Liegeflächen und ein Sofa, welche allerdings den ganzen Abend nur zum kuscheln genutzt wurden. Im Nachbarzimmer befand sich eine Lederliege, sowie einige Sessel, ein Bock und ein Kreuz zum Fesseln. Im nächsten kleineren Raum fand man weitere Liegemöglichkeiten und in dem kleinen Bad einen Gynäkologenstuhl. Die Wände waren voll mit Peitschen, Floggern und weiteren Folterinstrumenten, außerdem gab es zwei Glasvitrinen gefüllt mit Dilos, Vibratoren und haufenweise Spielzeug jeglicher Art. Also Potential hatte die Wohnung schon.

Im Laufe des Abends wurde hier und da auch gevögelt und ausgerechnet im kleinsten Raum entwickelte sich ein Gang Bang, in den ich später auch sprichwörtlich hineingezogen werden sollte. Es war nur ein kurzer Augenblick, in dem ich wohl etwas verloren rum stand, als ein Typ, der eben schon am Vögeln gewesen war, auf mich zu kam, mir das Weinglas abnahm und mein Gesicht im wahrsten Sinne des Wortes zuerst in das einer anderen Frau und später zwischen ihre Beine drückte. Und verdammt, das fand ich ziemlich heiß. Während er mich von hinten nahm, was mich im Grunde kaum interessierte, hatte ich zum ersten Mal die Chance, eine Frau zu kosten. Und wow…das war so köstlich, weich und süß. Ich würde am liebsten nie wieder etwas anderes machen. Und ich glaube, sie wäre dabei auch beinahe zum Höhepunkt gekommen.

Nach ein paar Minuten gingen wir zu den anderen in den Gang-Bang-Raum. Dort waren Captain Fox, der SM-Boy und einige andere schon ordentlich dabei. Ich hatte keine Wahl und irgendwie fand ich es auch geil, überall Körper, Schweiß und Gestöhne. Vor mir ein Typ, hinter mir einer, sie wechselten sich ab. Solange bis mich eine Sache ziemlich aus dem Konzept brachte. Einer hatte den gleichen Namen, wie mein Ex-Mann und als der Txp vor mir sagte: Los XXX, fick sie!“, war ich einen Moment extrem irrtiert. Als dann im nächsten Moment die Kondome alle waren, wenig später ungefähr 20 Kondome durch den Raum flogen und sich jeder, der eins fing freute, war es bei mir vorbei. Die Situation hatte für mich irgendwie lächerliche Züge angenommen, also sammelte ich meine Klamotten ein und flüchtete.

Den Rest des Abend verbrachte ich mit trinken, rauchen, quatschen und beobachtete dabei die spankenden Pärchen inmitten des großen Raumes. Irgendwie reichte mir das Zusehen dann auch.
Mein persönlicher Höhepunkt (im wahrsten Sinne des Wortes), war dann ein erneuter Ritt auf dem Sybian. Dieser stand im hinteren Raum, wo sich später kaum noch Leute aufhielten. Diesmal konnte ich mich entspannt gehen lassen. Dabei hatte T die Steuerung in der Hand und ließ mich einige Male heftig kommen.

Gegen sechs Uhr morgens verließen wir letztendlich die Party und fuhren mit einem Mädel und einem Typ zu T, wo wir im Morgengrauen endlich einschliefen. Wir beenden das Treffen mit einem Brunch in der Sonne und ließen den Abend Revue passieren.
Ich glaube, das prägendste Ereignis war für tatsächlich das Kosten der Frau. Das Gefühl auf meiner Zunge und ihr Geschmack gehen mir seither nicht mehr aus dem Kopf. Wie lange hatte ich mir das gewünscht.
Schon seit ein paar Wochen denke ich immer mal wieder an eine ganz bestimmte, wenn ich mich abends im Bett selbst verwöhne. Dabei stelle ich mir vor, wie sie unter meinen Fingern und meiner geschickten Zunge vor Lust erbebt und ich sie bis zum Orgasmus reizen kann. Und insgeheim wünsche ich mir sehr, dass ich bald die Gelegenheit bekomme, sie auch einmal zu kosten.

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