Schon wieder spontan

Es ist Dienstagabend, die Sonne scheint, vermutlich die letzten warmen Sonnenstrahlen für dieses Jahr. Ich schwitze in meinem Büro vor mich hin und überlege, was ich mit dem angebrochenen Abend anfange. Spontan hat natürlich keiner Zeit und ich beginne schon innerlich, mich damit abzufinden, einfach nach Hause zu fahren und den Abend gemütlich ausklingen zu lassen.

Als ich gerade das Büro verlasse, meldet sich Captain Fox Auch er hat nichts vor an dem Abend und ich erinnere mich daran, dass ich an dem Tag eine Einladung zum Grillen vom DJ aus dem Kitty bekommen hatte. Er hatte schon mehrfach versucht, mich zu kontaktieren. Aber irgendwie habe ich bis dahin nie wirklich den Impuls verspürt, darauf einzugehen. Zumal ich ohnehin gerade sehr viel um die Ohren habe. Insofern hatte ich die Grill-Einladung im Laufe des Tages schon wieder verdrängt. Aber da Captain Fox ihn ja auch kannte, dachte ich, das wäre doch eine nette Gelegenheit. Außerdem hatte ich Lust auf ein entspanntes Feierabendbier. Wir müssten ja auch nicht lange bleiben, auf ein, zwei Gälschen und dann nach Hause. Aber es sollte ganz anders kommen.

Als wir ankamen, waren bereits zwei weitere Mädels da. Nach und nach wurden wir miteinander warm und unterhielten uns auf Englisch über offenen Beziehungen, Polyamorie, Kinky-Stuff etc. Alle waren neugierig, auch auf meinen Blog. Ich war beeindruckt, dass irgendwie jeder schon einmal irgendwie mit dem Thema offene Beziehung in Berührung gekommen war. Ich fand es toll, dass alle damit sehr reflektiwrt umgingen, Dinge hinterfragten und jeder für sich nach der besten Umsetzung suchte. Das eine Mädchen verabschiedete sich und als es langsam frischer wurde, beschlossen wir vier, hoch in die Wohnung zu gehen. Eigentlich war mein Plan, dann auch bald aufzubrechen.
Doch als Captain Fox im Bad war, umarmte der DJ mich und die blode Schönheit und wir küssten uns. Zuerst er mich, dann er sie und am Ende sie mich. Diese weichen Lippen fühlten sich gut an und sofort lag sexuelle Spannung in der Luft. Captain Fox war von dem Anblick natürlich sehr angetan und überredete mich, noch zu bleiben.

Wir gingen ins Wohnzimmer auf die Couch. Wir kuschelten und streichelten und es dauerte nicht mehr lange, bis wir uns der Klamotten entledigt hatten. Captain Fox und die Blonde legten ordentlich Tempo vor und heizten die Stimmung damit noch mehr an. Ich sah immer wieder rüber und ließ mich vom Anblick der beiden mehr und mehr erregen. Meine Vernunft hatte ich längst besiegt.
Da es auf der Couch mit vier nackten Menschen, die sich lustvoll räkelten, langsam eng wurde, führte mich der DJ auf seinen Balkon. Dort lag eine Matraze und transparente Stoffe waren über die Brüstung gespannt. So konnte man im Liegen den Mond sehen, aber keiner konnte von außen hineinschauen.
Ich habe keine Ahnung mehr, wie lang wir es dort trieben. Aus dem Nachbarzimmer hörte ich die Blonde lustvoll stöhnen. Captain Fox und seine Magic Hands waren wieder am Werk. Ein bisschen hätte ich mir erhofft, dass es ein richtiger Vierer geworden wäre. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Immer wieder wurden wir von einer Woge der Lust überrollt, immer wieder suchten seine Hände meinen warmen, feuchten Schoß und immer wieder gab ich mich dem hin. Zwischendurch redeten wir lange über dies und das. Als er erzählte, dass er 51 war, staunte ich nicht schlecht. Er wirkte deutlich jünger. Aber was heißt das schon? Ich meine mit wie vielen 51-jährigen hatte ich es getan? Insofern ist das eigentlich eine komische Aussage. Seine Freundin sei um einiges jünger. Er hatte im Leben schon eine Menge erlebt und die Gespräche gaben mir Vertrauen in ihn als Person. Ich denke, dass ich mich auch deswegen beim Sex mit ihm fallen lassen konnte. Am Ende öffnete ich mich ihm vollkommen und ich genoss es über alle Maßen. Immer wieder erschauderte ich unter den Wellen der Lust.

Es war spät geworden und ich musste mich langsam aber sicher auf den Heimweg machen. Captain Fox und die Blonde waren längst weg. Wäre ich geblieben, wäre das vermutlich die ganze Nacht so weiter gegangen.
Ich schwang mich auf mein Rad und fuhr grinsend durch die Nacht nach Hause.
An diesem Abend hatte sich mal wieder gezeigt, dass es nicht verkehrt ist, anderen Menschen eine zweite Chance zu geben. Und vermutlich bekommt er noch mindestens eine dritte und vierte und…

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