The kinky show continues…

Was meine Kinkyness angeht, überschlagen sich die Ereignisse in der letzten Zeit ein wenig…
Aber eins nach dem anderen. Ich wollte ja noch davon berichten, welche „Dummheiten“ ich mit T letztens angestellt habe. Ob man das nun kinky finden möchte oder nicht, sei dahin gestellt. Ich finde es in diesem Zusammenhang ganz passend, weil es ein wahrliches Wochenende der Premieren war.

Neben all den ernsthaften Gesprächen, die T und ich an dem Wochenende hatten, haben wir trotzdem unsere Unbeschwertheit, die ich so liebe, genossen und wahnsinnig viel zu lachen gehabt.
Ich hatte vor ein paar Wochen schon mal die Ehre, ihm beim Rasieren seines Bartes zur Hand zu gehen. Und schon da hatte er den Wunsch geäußert, dass ich ihm doch auch mal bei der Intimrasur helfen könnte. Ich war etwas skeptisch, nicht weil mir das unangenehm war. T ´s Beziehung zu seinem besten Stück ist eine überaus hemmungslose, was in dem Zusammenhang auf mich abfärbt, weil es mir auch die Hemmungen, sowohl in Bezug auf seine, als auch auf meine Nacktheit nimmt. Ich hatte viel mehr Angst, ich könnte vielleicht abrutschen, zu doll aufdrücken oder sonst irgendetwas tun und ihn damit ernsthaft verletzen. Nachdem ich mich eine Weil zierte, schaffe er es am Ende natürlich, mich zu überreden. Ich legte zaghaft los. Es war für mich gar nicht so einfach einzuschätzen, in welche Richtung ich rasieren und wie viel Druck ich anwenden sollte. Immerhin half er mir und hielt alles immer schön straff. Es war dann auch gar nicht so „schlimm“, wie ich dachte und irgendwie machte es mir sogar ein bisschen Spaß und er erfreute sich sichtlich an meiner Unsicherheit. Natürlich dauerte es eine gefühlte Ewigkeit, bis ich fertig war, aber das Ergebnis war für das erste Mal doch ganz ordentlich. Und vor allem fühlte es sich  so wunderbar glatt an. Das war Premiere Nummer 1 an dem Abend. Die zweite war dann sogar noch ein bisschen ungewöhnlicher und nicht weniger witzig. Während wir bis zum Morgen in Kneipen gesessen und geredet haben, hatten wir natürlich auch diverse Biere und Weine konsumiert und waren in fröhlich angeheiterter Stimmung. Wir waren bereits auf dem Heimweg, es war 5 Uhr morgens. Als T´s Blase drückte, meinte er, ich solle ihm beim Halten helfen. Gehemmt war ich zu dem Zeitpunkt gar nicht mehr. An sich war es auch überhaupt kein großes Ding (also…naja…seins schon, aber die Sache an sich nicht…), aber ich weiß jetzt, man muss tierisch aufpassen, in welchem Winkel man den Baum, oder wogegen auch immer man(n) pinkelt, trifft. Denn Eintrittswinkel = Austrittswinkel. Das lernt man ja schon in der Schule…also Vorsicht vor „Spritzwasser“! Premiere Nummer 2 – und wieder was gelernt. Als zwei Passanten neugierig guckten, was wir da machten, taten wir, als wäre es das Normalste der Welt und gingen anschließend kichernd weiter.

Premiere Nummer 3 widerum hat etwas mit meinen persönlichen, sexuellen (bisher unerfüllten) Fantasien zu tun und passierte auch ziemlich spontan. Am Freitagabend, den ich eigentlich ganz entspannt mit meiner besten Freundin verbringen wollte, bin ich bzw. der Mitbewohner und ich mal wieder dezent eskaliert. Es ist Fluch und Segen zugleich, dass ich mir für diverse Spielchen nun ausgerechnet den Mitbewohner meiner besten Freundin ausgesucht habe. Wir laufen uns jedenfalls zwangsläufig auch ständig über den Weg, auch wenn wir nicht verabredet sind. Und ich hatte mich eigentlich entgegen seines Wunsches an dem Abend auch bewusst distanziert, da ich eben bei ihr und nicht bei ihm zu Besuch war. Da meine Freundin aber recht früh schlafen wollte und ich noch Tanzlust hatte, verabredete ich mich mit ihm für später in einem Club um die Ecke. Ich ging zunächst allein hin, was für mich auch mal eine recht coole Erfahrung war und tanzte so ca. anderthalb Stunden nur für mich. Als er schließlich kam, war ich schon gut dabei und wir tranken und tanzten gemeinsam weiter. Irgendwann machten wir bzw. ich – so genau weiß ich es nicht mehr – Bekanntschaft mit einem Typen, der offensichtlich sehr großes Interesse an mir hatte. Ich versuche den weiteren Verlauf der Nacht mal so wieder zu geben, wie es in meiner Erinnerung aussieht. Ich bin nicht 100% sicher, ob es denn tatsächlich so war. Wir bzw. der Mitbewohner machte daraufhin das Angebot, ihn mitzunehmen. Während er in seinem Schlafzimmer alles vorbereitete, konnte unser Fang die Finger gar nicht von mir lassen. Ich war nun auch schon vorfreudig erregt. Das sollte mein erster Dreier werden.
Ich muss zugeben, dass ich von allem, was da im Bett passierte keine ganz klaren Erinnerungen mehr habe. Deswegen werde ich weitere Details hier aussparen. Zusammenfassend kann ich aber sagen, dass ich es sehr genossen habe, auch wenn ich mir dieses „erste Mal“ ganz anders vorgestellt habe. In meiner Fantasie war die dritte Person immer eine Frau. Vor allem deswegen, weil ich den Gedanken an zwei Männer immer recht „bedrohlich“ fand. Aber ich habe mich tatsächlich sehr wohl gefühlt. Immerhin haben sich zwei Sahneschnitten um mein Wohl und meine Befriedigung gesorgt. Da keiner von beiden Bi ist, hatten sie aneinander kein Interesse. Ich habe viele Komplimente für meinen Körper bekommen, das geht natürlich runter wir Öl. Und ich konnte meine Lust voll ausleben. Insofern war es definitiv extrem gut für mein Ego.
Zwar hat der Mitbewohner mal wieder die Zügel in die Hand genommen und mit seinem entschlossenen Handeln das Szenario perfekt eingeleitet.
Allerdings – darauf hat T mich gebracht – nehme ich einen viel dominanteren Part ein, als ich eigentlich dachte, bzw. als offensichtlich ist. Natürlich unterwerfe ich mich, was den Sex angeht, ich lasse mich schlagen und festbinden. Aber im Endeffekt gebe ich den Ton an. Ich bestimme, was gemacht wird und was nicht, mit wem und wie. Ich bin diejenige, die neugierig ist und lernen will, die süchtig ist nach Ekstase und neuen Erfahrungen. Ich bin diejenige, die am meisten auf ihre Kosten kommt, wenn sie ihre Lust auslebt. Und so habe ich ganz aus Versehen und unbewusst den Spieß für mich umgedreht. 😉

 

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