Was ICH nicht will

Wenn man so viel darüber nachdenkt, was man will und sich das auch nimmt und damit mega glücklich ist, dann fallen einem die Dinge, die man nicht mehr will, erst wieder auf, wenn sie sich irgendwie heimlich wieder einschleichen. Daher muss ich an dieser Stelle mal noch ein paar Gedanken dazu loswerden.

Ich hasse es, wenn ich merke, dass mich jemand versucht zu manipulieren. Ich reagiere regelrecht allergisch darauf. Nachdem ich fünf Jahre mit einem Narzissten zusammen war und nach all der Zeit selbst kaum noch wusste, wer ich bin, ergreife ich direkt die Flucht, wenn ich so etwas merke. Manchmal raste ich auch aus. Das war früher nicht so. Aber jetzt wehre ich mich aktiv dagegen. Ich habe einfach zu hart für das gearbeitet, was ich jetzt bin. Und ich liebe es.

Genauso wenig kann ich es leiden, wenn mir jemand Vorschriften macht, oder mich in meiner alltäglichen Freiheit einschränken möchte, Ich gehöre niemandem und wer das nicht kapiert, hat Pech gehabt. Dazu gehören Reaktionen, Aussagen, politische Einstellungen aber auch zwischenmenschliche Handlungen. Ich bin mir meiner Selbst und meiner generellen Einstellung zum Leben und wie ich es führen möchte sehr sicher. Daher habe ich es nicht nötig, mir von irgendwem erklären zu lassen, wie der Hase läuft. Danke, ich weiß Bescheid. Das mag jetzt arrogant klingen. Aber diese Arroganz nehme ich mir jetzt mal raus. Wenn andere so arrogant sich, sich anzumaßen, mich erziehen zu können, dann kann ich jetzt mal ganz klar sagen: so nicht!

Dass ich Monogamie nicht gut finde, ist auch kein Geheimnis mehr. Und an dieser Stelle möchte ich nochmal betonen, dass ich das nicht als allgemeingültig ansehe. Meinetwegen soll jeder tun und lassen, was er mag. Was gar nicht geht, ist Unehrlichkeit und fehlende Loyalität. Das sind übrigens zwei meiner wichtigsten Werte im Leben. Nummer drei ist Zielstrebigkeit.

Druck ist gerade in zwischenmenschlichen Beziehungen keine gute Idee. Klar auf der Arbeit ist das etwas ganz anderes, aber da mache ich mir den Druck als Geschäftsführerin auch meistens selbst. Privat stehe ich null auf Druck und Erwartungshaltungen. Das Leben soll schön sein, es soll uns bereichern und wir sollten möglichst viel davon genießen.

Beziehungen sind geben und nehmen, da gehören Absprachen ganz klar dazu. Wenn ich nicht äußere, was ich will, dann kann es mein Partner schlicht nicht wissen. Davon auszugehen, dass dem anderen klar ist, was in meinem Kopf abgeht, ist einer der schlimmsten Beziehungskiller. Und damit meine ich einfach ganz klare schlichte Aussagen über meine Wünsche, Bedürfnisse oder auch Erwartungen. Womit wir zum nächsten Thema kommen, denn um den heißen Brei herum reden ist für mich auch ein absoluter Abturner. Ich mag es, wenn Menschen auf den Punkt kommen, wenn ich nicht am Ende eines Monologes nicht mehr weiß, womit er überhaupt begann. Man kann nämlich auch ganz gut Dinge zerreden. Manche Menschen können das besser, manche schlechter. Ich schätze mich als kommunikativ sehr fit ein, man muss mir nicht erklären, wie man eine Konversation führt.

Böse Zungen könnten jetzt sagen, dass ich mir ja ganz schön was rausnehme. Ich glaube aber, ich habe mir mein Leben lang viel zu viel gefallen lassen. Damit ist jetzt einfach mal Schluss. Ich muss mich weder anbiedern, noch verbiegen. Denn wer Elli wertschätzt, der versteht, was ich mit all dem hier meine. Wer es nicht versteht, der wird vermutlich eine der oben genannten Sachen regelmäßig bei Leuten versuchen und der kann mir sowieso gestohlen bleiben.

3 Gedanken zu “Was ICH nicht will

  1. Das ist überhaupt nicht arrogant, alles gut 🙂 Gerade und Frauen wird eine selbstbewusste Einstellung häufig als negativ angekreidet. Leider vom Männern wie anderen Frauen gleichermaßen. Ich habe es da auch nicht immer einfach, beruflich wie privat. Ich gelte als „frech“ oder „entmannend“ nur weil ich klar sage was ich will.
    Gib‘s diesen Leuten da draußen! Am Ende bekommen wir immer was wir verdienen 😉

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