Bück dich Sklave!

Es ist Samstag. Sie ist müde von der Woche. Sie quält sich langsam aus dem Bett. Ein bisschen frische Luft wird ihr guttun.
Langsam sortiert sich alles in ihrem Kopf. Die Gedanken werden klarer. Da fällt es ihr ein, sie hat ein Date an diesem Tag. Vorfreude mischt sich mit Nervosität. Ein Dom wird sie besuchen. Zum ersten Mal nach… Ewigkeiten. Ihr Herz rast und eigentlich möchte sie absagen. Nein, abgesagt wird heute nicht, redet sie sich ein. Und sie fängt an, sich auf den Abend zu freuen. Comfortzone verlassen heißt heute die Devise. Sie ist stark, sie freut sich. Und es kommt, wie es kommen muss: Er sagt ab.

Was spürt sie? Erleichterung? Ja, ein bisschen und zugleich eine komische Leere. Sie hatte sich wirklich gefreut und es war Samstag. Da musste doch was gehen. Sie zögerte, bevor sie ihrem Sklaven eine Nachricht schrieb. Konnte sie so leicht switchen? Sie tat es und am Abend stand er mit reichlich Gin, Tonic und Snacks vor ihrer Tür, bereit ihr zu dienen. Als sie sich mit dem Gedanken, heute Herrin zu sein, angefreundet hatte, war ihre Freude auf den Abend auch groß geworden. Sie dachte direkt an den bisher unbenutzten Strap-on. Ob sie sich trauen würde? Sie legte alles bereit, sie wollte vorbereitet sein.

Der Abend verlief anfangs wie ein Treffen unter alten Freunden, später war es ein wenig wie Teenyliebe. Zaghaft tauschten sie Zärtlichkeiten aus. Aber so richtig in Stimmung kamen sie nicht. Auch nicht, als er ihr, wie es sich für einen braven Sklaven gehört, den Schlüssel zu seinem Peniskäfig aushändigen. Sie mussten darüber sprechen. Und als sie redeten, wurde die Stimmung dann doch allmählich sexier. Er durfte sich hinknien, um ihr eine wohltuende Fußmassage zu geben. Sie liebt es, wenn man ihre Füße verwöhnt. Ihre Gedanken wanderten zum Strap-on. Ja, sie wollte ihn benutzen. Er wollte auch, er war gierig danach, von ihr gefickt zu werden. Sie befahl, er sollte sich ausziehen und hinknien. Sie ging ins Schlafzimmer und zog den Strap-on an. Sie zurrte die Gurte fest um ihre Hüfte und warf einen Blick in den Spiegel. Ja, das sollte Spaß machen. Der Sklave kniete wartend auf dem Boden. So mochte sie das. Sie drückte ihn vorwärts auf die Couch und legte ihre Hand schwer auf seinen Rücken, sodass er vorüber gebeugt daliegen musste. Er bebte und winselte. Insgeheim sehnte er sich danach, von ihr ausgefüllt zu werden. Sie nahm reichlich Gleitgel und stellte sich hinter ihn. Ein bisschen aufgeregt war sie schon. Aber sie wusste, wie das geht. Sie streichelte seinen Hintern und gab ihm ein paar Klapse, er zuckte jedes Mal zusammen und stöhnte leise. Sie holte tief Luft und drang in ihn ein. Er stöhnte, es gefiel ihm. Langsam ging sie Millimeter für Millimeter tiefer und fing langsam an, sich zu bewegen. Er wand sich unter ihr und sie genoss es in vollen Zügen ihn zu nehmen und zu dominieren. Er bebte vor Lust und sie wurde auch so langsam richtig geil. Zur Belohnung öffnete sie seinen Peniskäfig. Er wirkte erleichtert. Sein schöner Penis durfte endlich wieder tun, wonach ihm war und wuchs schnell und prall zur vollen Größe an. Sie liebte das und auch sie spürte die Gier in sich aufsteigen. Sie wusste, dass Femdoms sich eigentlich nicht von ihren Sklaven ficken lassen. Aber sie war anders. Sie wollte ihn in sich haben, sie wollte, dass er alles dafür tat, ihr einen Orgasmus nach dem anderen zu bescheren. Und so fickte er sie unermüdlich, sodass sie immer wieder kommen konnte, immer wieder vor Lust aufschrie, bis sie genug hatte und erschöpft eine Pause befahl. So ein braver Sklave, er hatte seinen Job gut gemacht. Nun sollte auch er mit einem Orgasmus belohnt werden. Das ging natürlich nicht einfach so. Sie holten einen weiteren Dildo, einen sehr langen, aber extrem weichen. Er schaute sie erstaunt an. Das waren mehr als 30 cm! Wie sollte er das schaffen? Sie sagte, er solle ihr vertrauen. Und auch diesmal schob sie ihn Stück für Stück in ihren hübschen Sklaven, langsam und behutsam. Er beklagte sich nicht. Und tatsächlich, schaffte er den ganzen Dildo. Sie war stolz auf ihn. Sie zählte rückwärts 3…2..1…Jetzt durfte er auch endlich kommen.

Sie war glücklich. Sie freute sich, dass sie mal wieder herausgekommen war aus der Comfortzone. Beide hatten neue Dinge probiert und es war ganz wunderbar gelaufen. Sie war dankbar, weil sie wusste, beim nächsten Mal, würde sie wieder ein Stück selbstbewusster mit einer solchen Situation umgehen. Sie liebte diese Freiheit und diese Möglichkeiten.

Aber als Nächstes wollte sie sich endlich erstmal ihren süßen Hintern blau hauen lassen….


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