Vorsätze 2021

Über dieses leidige Thema habe ich mir jetzt wirklich lange den Kopf zerbrochen.
Aus den vergangenen Jahren weiß ich, dass ich es auf Dauer nicht durchhalte so eine typische Vorsätze-Liste abzuarbeiten. Es ist ja auch eigentlich Quatsch. Wieso muss ich meine Vorhaben an ein bestimmtes Datum knüpfen?!
Natürlich sind da so Kleingikeiten, die mich an mir selbst stören, die ich natürlich wieder angehen werde. Dazu gehört definitv das Einschränken meines Alkoholkonsums. Außerdem habe ich, was meine Fitness angeht noch Steigerungspotential. Ich habe 2020 wirklich viel trainiert und das macht sich bemerkbar und vor allem spornt es mich dazu an, meine Leistung auch 2021 weiter stetig zu verbessern.

Ich muss gestehen, dieser Post kommt deshalb erst einen Tag später, weil der Neujahrestag für mich eigentlich gar nicht existiert hat. Nachdem ich bis 14.00 Uhr geschlafen hatte, ging es mir überhaupt nicht gut. Ich war despressiv gestimmt und wollte einfach nur weg sein. Dieses Gefühl kenne ich schon gut, vor allem vom Januar. In diesem Zustand habe ich mich dann stundenlang zwischen Couch und Bett hin und her geschleppt, bis ich endlich in den unruhigsten Schlaf aller Zeiten fiel. Ich schwitze und träumte die ganze Nacht. Daher schaffte ich es auch nicht vor 10 aus dem Bett, weil dieser Schlaf nicht erholsam war. Der Start in den Tag hat mich dann echt viel Kraft geskostet. Aber nach Sport, ein bisschen Buchhaltung und Arbeiten geht es mir mitterweile wieder besser. Ich habe endlich noch die Büroarbeiten erledigen können, die ich die ganze Woche vor mir hergeschoben hatte. Das Fühlt sich gut an. Nachher wird noch die ganze Weihnachtsdeko weggeräumt, dann wird es mir sicher noch viel besser gehen. Ordnung schaffen hilft manchmal.

Zurück zum eigentlichen Thema: ich würde sagen, es sind insgesamt mehr Pläne in meinem Kopf – weniger Vorsätze. So möchte ich 2021 eine Radtour nach Kopenhagen machen, um mein Projekt von diesem Jahr noch zu toppen. Natürlich will ich im Business weiter erfolgreich sein, vielleicht ein oder zwei Mitarbeiter einstellen und ein kleines Büro mieten. Das wäre ein toller Meilenstein für 2021.

Insgesamt darf es gern etwas ruhiger werden mit meiner persönlichen und beruflichen Entwicklung. Immerhin musste ich 2020 schon immer mal innehalten und ganz ausgiebig staunen. Selbst mein Therapeut verabschiedete mich mit dem Worten in die Weihnachtsferien: Sie haben wirklich viel erreicht dieses Jahr, gönnen Sie sich ein Pause. Da hat er recht. Es kann gern alles etwas weniger rasant zugehen.
Über eine gewisse Konstanz wäre ich sehr dankbar.

Ansonsten habe ich natürlich Wünsche und Hoffnungen an das Jahr. Ich wünsche mir, dass wir diese Pandemie endlich unter Kontrolle bekommen. Ich wünsche mir ein Stück Normalität zurück. Ich möchte wieder meine Freunde treffen wann und wo ich will, ich möchte auf Partys gehen, ich möchte in Clubs gehen und in Bars. Ich möchte wieder Musik machen. Ich möchte wieder uneingeschränkt reisen. Ich möchte das normale Leben wieder.
Und zugleich hoffe ich, dass auch der letzte Idiot etwas aus dieser schwierigen Situation gelernt hat. Und dass wir uns die Dinge, die sich durch die Pandemie zum Positiven entwickelt haben, bewahren können.
Ich wünsche mir mehr Offenheit und Nächstenliebe, mehr Wertschätzung und mehr nachhaltiges Denken.

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