Lebenszeichen 2.0

Bevor ich hier weitere Ergüsse meines kleinen versauten Kinky-(Traum)-Lebens veröffentliche, will ich mal kurz ein Update geben, was sonst so los ist und wieso ich mich in den letzten Wochen so furchtbar unregelmäßig hier melde. Bis vor kurzem war der Grund eher traurig. Ich war so gestresst, nachdem wir aus dem Spreewald zurück kamen, hatte Versagensängste, glaubte dem Druck meines neuen Business nicht standhalten zu können und wollte mehr als einmal meine frische Beziehung über den Haufen werfen. Kurzum mir war eine ganze Weile nur danach zu mute, meinen Kopf in den Sand zu stecken und zwar ganz tief und am liebsten wollte ich ihn gar nicht mehr herausziehen.

Ich bin verdammt froh, dass sich dieser Zustand wieder verändert hat. Und wie so oft fühle ich mich doppelt stark, nachdem ich dieses Tief überwunden habe. Ich spüre innere Zufriedenheit, Glück, Stolz und ziemlich viel Liebe. Um letztere hatte ich wirklich dolle Angst. Wenn ich mir schon Druck mache, dann richtig. Aber erfreulicher Weise waren die langen Gespräche nicht das Ende der Beziehung sondern viel mehr eine Art Neustart. Wir haben komplett den Druck raus genommen, das hat mich unglaublich entlastet. Und siehe da, es läuft wieder. Ich bin erfüllt von Liebe und ich vermisse ihn sogar von Zeit zu Zeit.

Hinzu kam, dass ich endlich mal wieder meine Familie besuchen konnte. Es war einfach viel zu lange her. Ich durfte mir sein Auto leihen und war so ein Wochenende lang frei uns flexibel. Raus kommen, Tapetenwechsel…das tat gut. Direkt danach besuchte ich noch für eine knappe Woche meinen Freund in Rostock. Natürlich konnte ich während der Zeit meine Arbeit nicht ganz links liegen lassen. Ein bisschen Mails checken musste ich. Und Kundentermine hatte ich an der Ostsee auch ausgemacht. Und trotz dass es kein so richtiger Urlaub war, entspannte ich mich. Ich genoss die Zeit mit meinem sehr vertrauten Freud, wir lachten, blödelten…und auch wenn der Kontakt in den letzten Jahren manchmal unstet war, verstanden wir uns wie immer hervorragend. (Wir kennen uns jetzt fast 20 Jahre)
Das Trübsal und meine schlechte Laune wichen einer Grundentspanntheit, die jetzt schon seit drei Wochen anhält. Und entgegen meiner Befürchtung habe ich seitdem die Beziehung auch nicht mehr in Frage gestellt.

Ich glaube ich habe ein bisschen gebraucht, um zu realisieren, dass es mir gerade wirklich gut geht. Ich habe keine Geldprobleme, ich habe die Krise mehr als gut überstanden. Lasst uns dreimal auf Holz klopfen. Voraussetzung ist natürlich, dass es keinen zweiten Lockdown geben wird. Mein Business wächst. Wenn alles gut geht, habe ich bald eine Praktikantin und wenn alles noch besser geht, kann ich sie vielleicht sogar übernehmen. Dass das so schnell geht, hätte ich wirklich nicht gedacht. Es ist real! Ich muss mir das immer wieder sagen. Ich mache was richtig Gutes, was Großes, was Einzigartiges. ICH! Und es ist verdammt nochmal kein Traum, das ist so!

Ich bin so glücklich, dass ich zudem einen lieben Menschen an meiner Seite habe, der an mich glaubt, der mir meinen Freiraum lässt und von dem ich glaube, dass er mich liebt, wie ich bin. Und vor allem habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass ich mit jedem Problem zu ihm kommen kann und egal was es ist, selbst wenn er mir nicht helfen kann, wird er für mich da sein und vor allem wird er mich nicht verurteilen. Er hat recht, wenn er sagt, dass es für einen Rückzug lange zu spät ist. Ich will ihn in meinem Leben und das gerne noch lange.

Außerdem war ich direkt ein zweites Mal in der Heimat. Mit T diesmal. Das war auch eine Premiere, dass wir beide mal übers Wochenende gemeinsam weg fahren. Offizieller Anlass war eine Hochzeit. Dank Corona war die dann allerdings eher Nebensache und dennoch ein kleines Highlight. Eine meiner besten Freunndinnen aus der Schulzeit traute sich. Und ich freute mich riesig für sie.
Zudem nutze ich die Gelegenheit T ein bisschen meine alte Heimat zu zeigen. Wir fuhren durch die kleine Stadt und zur Talsperre, wo wir einen entspannten Tag verbrachten. Außerdem gabs noch Familiy-Time obendrauf. Ein Klasse Roadtrip.

Wieder zurück in Berlin hält meine ausgeglichene Stimmung an. Und so ein positives Grundrauschen wirkt sich auf alles aus. Ich habe insgesamt viel mehr Energie. Ich weiß, ich muss aufpassen, dass ich mich nicht übernehme. Aber ich bin von „Ich muss alles auf einmal und allein schaffen“ zu „Ich mache, was ich schaffen kann und versuche wenn es geht zu delegieren“ übergegangen. Und diese Arbeitsweise ist wesentlich effektiver.

Noch eine positive Sache: mein Dom ist wieder da. Nachdem ich ja vor weihnachten aufgrund von Kapazitätsengpässen Schluss gemacht hatte und er darüber berechtigter Weise ziemlich enttäuscht war, hat er mich diese Woche mal wieder angeschrieben. Und – ich hatte es ehrlich gesagt befürchtet – er hatte sich auch in mich verknallt. Doppelt doof… Seitdem schreiben wir jedenfalls hin und wieder und es gefällt mir.

Und nun…Daumendrücken, dass ich mir von der Positivität ganz viel ganz lange beibehalten kann. Und ja, Eigenlob stinkt…aber ich bin grad echt verdammt stolz auf meine Entwicklung. Danke Karma!

Happy Weekend @ all!!! ❤

2 Gedanken zu “Lebenszeichen 2.0

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