FantaC Vol. XIII: Birthday

Mein Geburtstag ist zwar mittlerweile schon ein paar Tage her. Aber ich finde, dass der Tag trotz der Umstände echt so toll war, dass er eine Erwähnung hier verdient hat. Ich muss sagen, dass ich zu Anfnag der Krise immer gedacht habe: Ja im Mai, wenn ich 30 werde, dann ist alles vorbei und wieder normal und dann kann ich mit allen meinen Lieben und meiner Familie feiern. Pustekuchen. Naja….
Ursprünglich, also ohne Krise, wäre ich an dem Tag tatsächlich im Probenwochenende gewesen. Also auch nicht ganz verkehrt. Da hätten wir sicherlich auch ganz ordentlich gefeiert. Und dann wollte ich mit meinen beiden Mädels, die auch 30 werden im Sommer eine riesige Party feiern. Ich hatte mich wirklich damit abgefunden, dass dass nun leider nicht funktionieren wird. Plan Nummer 2 war, mit ein paar meiner engsten Freunde in die Kleinstadt zu meinen Eltern zu fahren und dort im gemütlichen Garten eine kleine Feier zu machen. So hätte ich alle meine lieben Freunde und Liebhaber bei mir gehabt und zusätzlich meine Familie. Da die Kontaktbeschränkungen sich ja aber nicht wirklich lockerten, fiel auch der Plan am Ende ins Wasser. Ich musste improvisieren. Zunächst musste ich mich damit abfinden, soetwas fällt mir ja bekanntlich nicht so leicht.
Da mein Ehrentag auf einen Sonntag fiel, war es dann aber sogar recht einfach. Insgesamt gab es 8 Leute, die ich gern bei mir haben wollte. Also schlug ich zwei Optionen vor. Die eine war, bei mir am Abend reinzufeiern, die andere, sich am Sonntagnachmittag im Park zum Picknick zu treffen. Und tatsächlich ging es so gut auf, dass wir nie mehr als fünf Leute waren. Perfekt! Ich liebe es, wenn etwas perfekt ist.

Am Samstagabend erwartete ich also zuerst meine Mädels. Ich hatte natürlich Erdbeerbowle vorbereitet. Wir quatschten und schrieben Listen, auf denen wir abglichen, was wir bis zu unserem jeweils 30 Geburtstag schon alles erledigt und erlebt hatten. Alles, was noch zu tun war, wollten wir innerhalb des nächsten Jahres nachholen. Wir waren uns alle drei sicher, dass niemand seine 30er Party dieses Jahr in dem Ausmaß würde nachholen können, wir wir es gern gehabt hätten. Also Haken an 2020. Gefeiert wird nächstes Jahr.

Später kam dann noch T dazu und wir spietlten ein paar Spiele. Gegen Mitternacht klingelte plötzlich Captain Fox, ich freute mich teierisch. Es wurde angestoßen und Konfetti flogen durch meine Wohnung. hast du Freunde mit Konfetti, brauchst du keine Feinde mehr… Also herzlichen Dank. 😉
Neben sehr lieben und süßen Geschenken von meinen Mädels, hatte eine der beiden noch 30 Karten mit verschiedenen Fragen zu meinem Leben vorbereitet. Dinge, wie worauf ich stolz wäre, mein Vorbild, Dummheiten Lieblingsdrinks etc. Reihum zogen wir nacheinander die Karten und es war super schön, zum einen zu reflektieren, zum anderen so die Menschen an meinem Leben noch ein bisschen mehr teilhaben zu lassen. Immerhin kennt mich niemand aus Kinder- oder Jugendzeiten.

Die Mädels und Captain Fox verabschiedeten sich bald und ich blieb mit T zurück. Wir beide saßen dann noch bis 5 Uhr morgens und quatschten über alles mögliche…naja unsere typischen alkoholisierten Gespräche eben. Und da meine Familie mich mit einem Anruf um 10 Uhr weckte, war meine erste Nacht als 30-Jährige dann wirklich kurz. Aber das war okay. Ich freute mich tierisch. Und auch allgemein bin ich niemand, der panisch vor der 30 war. Ich finde 30 super. Wieso auch nicht. Ich stehe twar vielleicht nicht da, wo ich vor 10 Jahren mit 30 stehen wollte, aber ich stehe an einem verdammt guten Punkt und die Aussicht von hier ist grandios.

T half mir noch beim Ordnung machen. Um ehrlich zu sein, sah die Wohnung nicht weniger schlimm aus, als nach größeren Partys. Feieren kann ich. Kaum war T zur Tür raus, stand auch schon der nächste Liebling auf der Schwelle. MK überraschte mich mit einem selbst gebackenem Kuchen und einem Gutschein für den Piercer. Das größte Geschenk für mich, war aber er selbst.

Wir packten alles zusammen und machten uns auf den Weg in den Park. Das Wetter war herrlich mild, fast sommerlich und ich genoss es, mit ihm auf der Wiese zu liegen. Nach und nach trudelten die anderen Gäste ein. Natürlich gab es auch wieder Erdbeerbowle. Mit dabei waren Captain Silver, Captain Fox und der attraktive Single. Ob es komisch war, dass ich mit jedem einzelen schon etwas hatte? Nein, war es nicht und auch für die Jungs war es vollkommen okay. Ich freute mich riesig, dass sich alle auf Anhieb super verstanden. Die Gespräche waren angeregt und produktiv und am Ende gingen alle mit einem tollen Gefühl nach Hause – besonders ich. Der kurze Besuch meiner besten Freundin war dann auch nochmal super und am Ende blieben MK und ich zurück.
Ich war so voller Endorphine und ich war horny…aber naja…Geburtstagssex gehört eben auch dazu. Und es war…amazing…Nur war ich hinterher noch endorphingeladener. Ich hatte das Gefühl, ich würde gleich platzen vor Glück. In meinem Körper kribbelte es und ich konnte mich absolut nicht entscheiden, ob ich weinen oder lachen sollte. Irgendwie tat ich dann auch beides. Zwischen dicken Krokodilstränen, die mir die Wangen herunter liefen, lachte ich herzlich. MK hielt mich ganz fest. Einerseits war ich traurig, weil ich meine Familie wirklich sehr vermisste. Andererseits war ich so ergriffen von meinem Glück….von MK, von T, von meinen Freunden, von meinem Leben. Ich bin so weit weg von perfekt, aber genau das ist es, was es ausmacht. Genau das macht mein Leben liebens-, lebens- und genießenswert und so unglaublich aufregend und so überhaupt nicht austauschbar. Und darauf bin ich verdammt stolz.

Vielen Dank! ❤

4 Gedanken zu “FantaC Vol. XIII: Birthday

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