FantaC Vol. IX: the perfect summer body…

Corona hält mich fit. Wer hätte das gedacht?! Aber durch meinen sehr eingeschränkten Bewegungsradius, ziehe ich ein akribisches Sportprogramm durch. Ich war zunächst extrem deprimiert, als mein Fitnessstudio zumachte. Ich gehe unglaublich gern dort hin. Ich mag die Leute, die Trainer und die Kurse. Das Gemeinschaftsgefühl motiviert mich. Seit ich dort bin, hat sich mein Sport so in meinen Alttag integriert, dass ich mir nicht mehr vorstellen kann, ihn wegzulassen. Umso schwerer fiel es mir, mir meine eigene alleinige Sportroutine anzugewöhnen. Ich versuchte zunächst 1:1 zu ersetzen, was ich im Studio machte. Das gelang aber nur so semi gut. Ich ging morgens laufen, 20 Minuten und machte danach einige Bauchübungen, an die ich mich erinnern konnte. Aber irgendwie reichte das nicht. Und durch das viele Rumsitzen, zeigte sich die Waage in den ersten Tagen alles andere als gnädig. Meine Motivation, mehr zu machen war aber auch quasi nicht vorhanden. Das lag aber an meiner allgemeinen depressiven Stimmung zu Beginn der Krise. Außerdem ist Laufen in der Natur ganz anders als auf dem Laufband. Ich bekam Muskelkater und jeden Tag fiel es mir schwerer.

Nach ein oder zwei Wochen konnte man dann endlich kostenlos online die Kurse ansehen, die sonst im Studio angeboten wurde. Und ab da wurde es langsam, besser. Ich steigerte meine Laufstrecke allmählich von 3 auf 6 km und hatte endlich wieder Spaß daran. Wenn morgens die Sonne durch mein Fenster schien, freute ich mich schon darauf, raus zu kommen. In den frühen Morgenstunden war es im Park auch noch entspannt ruhig. Und so erreichte ich täglich das sogenannte Runners High. Ein extrem positives Gefühl, welches sich beim Joggen in der Natur einstellt. Ich liebe es! Außerdem passierte die Steigerung quasi automatisch, da ich einfach immer fitter wurde. Zudem versuchte ich, mich halbwegs gesund und ausgewogen zu ernähren.

Parallel dazu machte ich nach oder vor dem Joggen die Kurse meines Studois als Home Workout. Nach einer Woche schrieb ich mir sogar einen Plan. Ich wollte mehr erreichen und so bastelte ich die Workouts so zusammen, dass ich möglichst differenziert trainiere. Viel Audauer, da man sich ja sonst wenig bewegt und spazieren jetzt nicht gerade viele Kalorien verbrennt. Und dann gezieltes Training einzelner Muskelgruppen und natürlich ausreichend Halteübungen, Stretching und auch Entspannung. Außerdem kaufte ich mir eines dieser schicken Trampoline mit Haltestange. Keine Ahnung, wie lange meine Nachbarin das aushält, aber es macht irre Spaß. Und Muskelkater habe ich an Stellen bekommen, von denen ich nicht mal wusste, dass es Stellen sind.

Zusätzlich habe ich ja seit dieser Woche eine neues Fahrrad. Und auch wenn es diesmal nicht elektronisch unterstützt wird, liebe ich es. Es fährt sich wirklich gut und ist bei guten Bedinungen auch recht schnell unterwegs. Und natürlich ist der Fitnessfaktor beim Fahren ein ganz anderer. Und da ich genau in dieser Woche auch entschieden habe, einfach mal zu relaxen und einen kleinen „Osterurlaub“ einzulegen, wenn sowieso schon nichts passiert, habe ich ausreichend Zeit, lange ausgedehnte Radtouren zu machen. Und zwar da hin, wo sich nicht halb Berlin versammelt und man wirklich mal noch Abstand und Ruhe hat.

Und siehe da, mein Körper verändert sich. Auf der Waage sieht man es noch nicht so arg, aber ich merke, wie alles fester wird, wie meine Hosen lockerer sitzen und vor allem, wie ich insgesamt deutlich fitter werde. Außerdem tue ich bei der ganzen Bewegung im Freien auch etwas gegen den Quaratäne Teint. Insofern danke Frühling, dass du pünktlich zur Krise gekommen bist.

Das Einzige, was irgendwie ernüchternd ist: diesen Sommer werden wir wohl alle keine Strandfigur brauchen. Also zumindest werden wir diese nicht weiter ausführen als bis zu den brandenburgischen Seen oder an die Ostsee.

Aber gut, was solls, dafür mache ich es auch nicht. Ich tue es in erster Linie für mich selbst, für mein positives Körpergefühl. In zweiter Linie für eine bestimmte Person. Aber die findet mich, glaube ich, auch so schon perfekt. (Ja Spoiler-Alarm…Elli in Love…aber pssst…. dazu gibts später mehr.)
Und nicht zuletzt hoffe ich ja, dass ich mich bald wieder in meine sexy Kinky-Outfits werfen kann, die dann noch viel besser aussehen werden als zuvor.
Zudem kann ich es mir, wenn auch zumeist allein, an Ostern gut gehen lassen. Wobei ich die meisten Kalorien vermutlich in Form von veganem Eierlikör zu mir nehmen werde.

In diesem Sinne prost! Frohe Ostern! Und bleibt gesund!

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