Probenwochenende XX

Kürzlich war es mal wieder so weit: Probenwochenende mit dem Orchester.
Und ich wäre nicht ich, wenn ich nicht die ein oder andere interessante Story darüber zu erzählen wüsste.

Generell ist zu sagen, dass ich mittlerweile jede Minute des Zusammenseins mit den lieben Menschen in diesem Orchester genieße. Da ist es egal, ob mir mal ein Stück mehr oder weniger gut gefällt, ob ich müde oder munter bin. Ich mag die Leute und die Atmosphäre einfach unglaublich gern. Und aller Stress und alle Alltagssorgen sind für kurze Zeit einfach vergessen.

Natürlich waren mein Blog und meine sexuellen Aktivitäten bei einigen Thema. EllisRelationship ist bekannt. Ich freue mich ja immer, wenn meine Gedanken hier gelesen und aufgenommen werden und immer mal wieder neugierige Fragen dazu kommen. Natürlich sind die kinky-Themen dabei die spannendsten. Meine Meister-Sklaven Beziehungen standen ganz oben auf der Interessenliste. Was für mich so natürlich und beinahe alltäglich geworden ist, können sich andere nicht mal ansatzweise vorstellen. Und natürlich wurde hier und da auch der ein oder andere Witz über diese Sachen gemacht. Und manch einer versuchte sogar, mich herum zu kommandieren. Nun ja, was soll ich sagen? Ich fühle mich geschmeichelt und nehme es mit Humor. Und ich freue mich immer, wenn ich etwas Aufklärungsarbeit leisten kann.

Ansonsten war das Wochenende insgesamt echt anstrengend. Von morgens bis abends hatten wir Probe und natürlich wenig Schlaf. Die Motivation und vor allem die Konzentration ließ im Laufe des Tages beträchtlich nach. Der Schlafmangel und der leichte Kater taten ihr Übriges. Und auch, wenn wir alle ganz schön fertig und die Stücke sehr anspruchsvoll waren, ließen wir uns nicht entmutigen. Jeder hat trotzdem die Zähne zusammen gebissen, sich durch gekämpft und durchgehalten. Das ist eine Einstellung, die ich wirklich gern mag.
Sicher läuft nicht immer alles optimal und nicht immer kann jeder zufrieden sein. Aber das Ergebnis lässt sich am Ende doch immer ganz gut hören.

Und ja, natürlich gab es auch Sex.
Ich kam am ersten Abend mit jemandem ins Gespräch. Und da mein Kinky-Lifestyle gerade einen großen Teil meines Lebens einnimmt, kamen wir natürlich auch darauf zu sprechen. Und wie es der Zufall so will, war er ebenfalls sexuell offen und aktuell in einer Poly-Beziehung. Irgendwie ist es schon komisch, dass man solche Menschen irgendwie anzieht. Schon am Abend, als die Probe losging und wir uns begrüßten spürte ich eine gewisse Energie zwischen uns. Und auch schon bei den Proben zuvor, fand ich ihn als Typ nicht uninteressant.
Jedenfalls machte mein Kinky-Ich einen Freudensprung. Wir redeten ziemlich lange und das Knistern zwischen uns war deutlich zu spüren. Nebenbei wurde wie immer natürlich viel getrunken, was zusätzlich zur Enthemmung beitrug.

Irgendwann machten wir uns auf dem Weg zum nahe gelegenen See, wo wir unserer Lust auf einem der Holztische freien Lauf ließen. Und das meine ich wortwörtlich so. Wir beide hatten offensichtlich eine echt gute Dynamik. Ich kam mehrmals ziemlich heftig und squirtete dabei auch. Er erzählte mir hinterher, dass er das noch nie bei einer Frau erlebt hatte. Da war ich doch glatt ein bisschen stolz auf mich. Zumal es schon ein Zufall ist. Er hatte keinerlei Erfahrung damit und es war unser erstes Mal gemeinsam. da ist in der Regel die Wahrscheinlichkeit nicht sehr groß, dass es klappt. Wir tauschten später noch Nummern und ich versprach, ihn mal mit zu einem Stammtisch oder einer Party zu nehmen. Da könnte er sich mal mit Captain Fox aka Captain Squirt austauschen.
Als ich am nächsten Morgen (nach 2 Stunden Schlaf) erwachte, grinste mein inneres Kinky-Ich. Wer hätte das gedacht. Und dann auch noch so gut. Verdammt.
Bei den weiteren Proben hatte ich wirklich zwischenzeitlich ein bisschen Probleme, mich zu konzentrieren.

Und nun sehe ich in vielerlei Hinsicht gespannt auf das bevorstehende Konzert. Nervös bin ich ein bisschen. Aber viel mehr freue ich mich auf den Glanz, die Atmosphäre, die Musik und die Zuhörer.

 

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