Die alljährliche Auszeit

Es ist mal wieder soweit: Elli on tour. Ich sitze im Flieger nach Athen, in meinen wohl verdienten Urlaub. Ich habe dem so lange entgegen gefiebert. Und nachdem die letzten Wochen wieder mal chaotisch in jeglicher Hinsicht waren, brauche ich den Abstand von allem, was in Berlin gerade so aktuell ist, ziemlich dringend. Das letzte Wochenende habe ich gefühlt durch gefeiert. Und das hat sich mit einer fiesen Erkältung gerächt. Ich glaube, ich hatte noch nie im Leben solche Halsschmerzen. Irgendwie musste sowas ja mal wieder kommen. Und meist passiert es ja dann, wenn man nach einer Weile Action zur Ruhe kommt. So richtig bekomme ich die Balance zwischen Action und Ruhephasen noch nicht hin. Dafür habe ich diesmal aber erstaunlich lange durchgehalten. Aber ich merke, ich brauche dringend Zeit, alles was passiert zu verarbeiten. Ich mag seit drei Tagen nicht mal mehr Musik hören, weil ich das Gefühl habe, die Stille zu brauchen, um all meinen Gedanken genug Platz zu lassen, sie laut werden zu lassen. Ich will diesmal die laute Ruhe in vollen Zügen genießen. Die letzten beiden Nächte habe ich unruhig geschlafen. Ohne Rausch und mit unglaublich vielen Träumen. Viele davon machen mir Angst, weil sie von beängstigenden Situationen handeln, wie z.B. ein Brand oder ein Raubüberfall. Keine Ahnung, wie mein Unterbewusstsein auf so etwas kommt. Aber Angst scheint irgendwie ein großes Thema in mir zu sein. Und überhaupt die Tatsache, dass ich offensichtlich so viel zu verarbeiten habe, ist der beste Indikator dafür, mal wieder einen Gang runter zu schalten. Ich fühle mich nicht ausgelaugt, aber Akkus aufladen kann ja nicht schaden.Das ist zumindest ein Punkt, in dem ich weiter gekommen bin. Meine allgemeine emotionale Reife hat sich offensichtlich so weiterentwickelt und gestärkt, dass mich solche Phasen nicht am Boden kriechen lassen. Ich bin etwas k.o. Aber das wird auch schnell wieder.Ich versuche, in den nächsten 9 Tagen mal ein bisschen zu mir zu kommen und all die Dinge, die grad passieren zu verarbeiten, einzuordnen und vielleicht auch ein Stück weit zu verarbeiten. Außerdem habe ich hier noch das ein oder andere Thema auf meiner Liste, welches schon seit längerem bearbeitet werden möchte. Daher freue ich mich unglaublich auf Athen, allein sein und natürlich auch ganz viel tolle Kultur, griechische Tapas und griechischen Wein und nicht zu vergessen: das Meer.Und wenn hier und da noch etwas Luft und Muße übrig ist, habe ich ja auch noch mein Projekt Selbstständigkeit, bei dem es noch unendlich viele Baustellen gibt, die ich langsam mal angehen muss. Langweilig wird es sicher nicht. Und natürlich werde ich euch über alles, was ich so erlebe hier auf dem Laufenden halten.Dies wird kein Party- oder Sexurlaub. Diesmal bekomme ich auch keinen Besuch. Einfach nur Elli in Athen. Ich bin gespannt.

2 Gedanken zu “Die alljährliche Auszeit

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