Happy Birthday to me!

Heute habe ich Geburtstag! Und weil das so ist und weil ich Geburtstage toll finde, werde ich mich heute in allererster Linie selbst beschenken. Ich bin gar kein großer Freund von materiellen Dingen, die sind natürlich nett und so… Aber im Grunde gibt es viel mehr, worüber ich mich freuen kann.
So ist mein Geburtstag für mich einer der wenigen Tage im Jahr, an denen ich nur Dinge tue, auf die ich wirklich Lust habe – sofern sich das realisieren lässt.

Um die 24 Stunden des Tages so richtig auszunutzen, habe ich gestern Abend bei einem Gläschen Sekt mit dem Mitbewohner reingefeiert. Der Morgen startete natürlich mit viel Kuscheln, Küssen und Geburtstagssex.
Danach erwartete mich ein tolles kleines Frühstück mit leckerem, frischem Rhabarbercrumble mit meiner besten Freundin. Außerdem gab es ein riesiges Paket Veganer Leckereien und der Mitbewohner schenkte mir ein schwarzes Halsband mit kleinen Leo-Muster Applikationen. Wow!!! Weiterhin auf dem Programm: shoppen, Sauna, ein bisschen putzen und Partyvorbereitungen… Und dann natürlich entspannen.

Da mit diesem Lebensjahr, auch das erste Jahr meiner Zeit als Voll-Single, das erste Jahr in meiner neuen Wohnung und irgendwie auch das erste Jahr meines neuen Lebens und meine Zeit als Ehefrau zu Ende geht, habe ich beschlossen, mir noch mehr zu schenken, als nur Qualitytime an diesem Tag.
Ich schenke mir selbst unendlich viel Wertschätzung und werde mir all der guten Dinge bewusst, die mich ausmachen. Ich höre für ein paar Stunden – vielleicht werden es auch Tage – damit auf, Trübsal zu blasen und schaue zur Abwechslung mal wieder auf die Sonnenseite meines eigentlich doch verdammt geilen Lebens.

Denn alles, was hier passiert, ist manchmal Jammern auf verdammt hohem Niveau. Oder sagen wir mal, ich spreche von Luxusproblemen, wenn ich gegen meine inneren Dämonen kämpfe, weil ich nämlich außerdem nichts habe, worüber ich mir ernsthaft Sorgen machen müsste.

Ich habe einen Job, der mir Spaß macht. Ich verdiene mir damit zwar im Moment keine goldene Nase, aber es reicht für ein gutes Leben. Und da ich kein Freund von übermäßigem Luxus bin, reicht mir das auch vollkommen. Und für ein kleines Extra hier und da, habe ich immer ein bisschen was übrig. Ich habe eine wundervolle Wohnung in einem tollen Stadtteil von Berlin. Ich habe immer ausreichend Essen und Kleidung. Ich versuche außerdem meinen ökologischen Fußabdruck so klein wie möglich zu halten. Ich versuche Plastik zu vermeiden und verzichte auf tierische Produkte. An sozialer Interaktion mangelt es mir auch nicht. Ich bin Mitglied in einem Fitnessstudio. Und mit meinem Orchester habe ich einen weiteren festen Ankerpunkt in meinem Leben geschaffen, den ich nicht missen möchte.
Ich bin Single, was ich sehr liebe und ich habe keinen Stress in den nächsten Jahren unbedingt Kinder bekommen zu wollen – biologische Uhr und so…da bin ich ganz entspannt.
Ich würde behaupten, ich sehe ziemlich gut aus, habe ein hübsches Gesicht und eine gute Figur. Ich bin ein spezieller Typ und steche mit meinem Style und den kurzen roten Haaren aus dem Mainstream hervor. Ja ja… und ach: ein bisschen eingebildet bin ich auch. 😉 Aber ich darf – ich habe heute Geburtstag!

Okay, jetzt mal weg von den Oberflächlichkeiten.
Ich habe eine tolle Familie, die mich liebt und die ich über alles liebe. Ich habe verdammt viele Freunde und damit auch eine Hand voll sehr enge Freunde, die mich lieben und die ich über alles liebe und die jeder Zeit für mich da sind. Ich bin empathisch und ich werde von anderen für meine Offenheit geschätzt. Ich bin sensibel – auch das schätzen Menschen an mir. Außerdem habe ich Humor – gern auch dunklen – kann über mich selbst lachen und ich glaube zum Pferdestehlen eigne ich mich meistens auch ganz gut. Zudem besitze ich eine gute Portion Egoismus, wobei ich hier immer noch an der Dosierung arbeite. Ich arbeite zudem noch an meiner Spontanität, aber es kann ja nicht alles perfekt sein. Man muss ja noch Ziele haben.

Apropos Ziele: meinem Motto „Der Weg ist das Ziel“ bleibe ich seit Längerem treu. Es geht immer weiter, es muss weitergehen. Ankommen bedeutet Stillstand. Ich will niemals ankommen.
Ich habe im letzten Jahr eine ganze Menge über mich gelernt. Ich bin mutiger geworden und habe meine Routinen verlassen (können). Das tat unheimlich gut. Ich weiß nun in vielen Punkten besser, was ich will und vor allem, was ich nicht will. Ich kenne mich und Signale meines Körpers sehr gut und weiß, was mir dann und wann gut tut. An der Umsetzung hapert es manchmal noch, aber wie gesagt: nobodys perfect!

Ich bin im Großen und Ganzen sehr zufrieden mit mir und meinem Lifestyle. Neben all dem Rumgeheule und den tiefgründigen Gedanken, war es mir wichtig, mir das genau heute mal wieder bewusst zu machen. Ich habe ein tolles Leben und das ist das wundervollste Geschenk an mich selbst!

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