Gute Vorsätze und so…

Neues Jahr, neues Glück – sagt man immer so schön. Ich werde mein bestes geben und das Glück herausfordern. In meinem tiefsten Inneren finde ich es eigentlich quatsch, dass man sich ausgerechnet den Monatswechsel von Dezember zu Januar aussucht, um plötzlich irgendwelche Dinge im Leben anders zu machen. Aber irgendwie habe ich zum Ende des Jahres dann doch immer so eine kleine imaginäre Liste an Sachen, die ich gern ändern würde. Bisher war das immer so etwas wie abnehmen, vor allem deswegen weil die letzten Jahreswochen immer in totale Völlerei ausgeartet sind.

Diesmal habe ich sogar (ich glaube zum ersten Mal) eine richtige Liste – schwarz auf weiß. Letztes Jahr haben sich bereits viele Dinge verändert, einige zum positiven, andere zum negativen. Ich strebe nicht nach Perfektionismus, ich will keine Heilige werden. Aber ich weiß auch, wenn ich dieses Jahr so weiter mache, wie die letzten Monate, wird das irgendwann fatale Folgen haben.

Hier nun also die Top 10 meiner guten Vorsätze für 2019:

  1. Kein OK Cupid mehr für neue Kontakte
    Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich in der App herumwische und anfange mit Typen zu schreiben. Eigentlich habe ich aber gar keinen Bock auf neue Dates. Also kann ich das Ganze auch einfach lassen, was mich zum nächsten Punkt kommen lässt.
  2. „Alte“ Kontakte pflegen
    Ich habe im letzten Jahr so viele Leute kennen und lieben gelernt und will diese Beziehungen, die mir ans Herz gewachsen sind, weiter ausbauen und pflegen.
  3. Gesundes Essen
    Ich behaupte mal, dass ich mich als Veganerin schon recht gesund ernähre, allerdings meist etwas einseitig. Deswegen soll vor allem etwas mehr Abwechslung auf meinen Speiseplan kommen.
  4. Weniger Alkohol
    Ja, ich gebe es zu, ich habe es im letzten Jahr einige Male ziemlich übertrieben mit dem Feiern und dem Trinken. Deswegen lautet der Vorsatz: bewusster Genuss.
  5. Mehr Sport und Yoga
    Sport mache ich ziemlich regelmäßig. Ich gehe 2-3 Mal die Woche ins Fitness Studio und fahre jeden Tag Rad. Ich bin aber der Meinung, dass ich das Ganze noch intensiver und zielgerichteter betreiben könnte. Mit Yoga würde ich meine Routine noch ergänzen, sozusagen als Entspannungsausgleich.
  6. AOA – Abendroutine ohne Alkohol
    Hat ein bisschen was mit Punkt 4 gemeinsam. In erster Linie soll diese Routine (bestehend aus Entspannungsübungen, Tee, Tagebuch schreiben, ein Buch lesen…) mir helfen, meinen natürlich Schlafrhythmus wieder zu finden.
  7. Mehr arbeiten
    Das heißt nicht, dass ich zum Workaolic mutieren will. Ich möchte vor allem konzentrierter und motivierter an meine Aufgaben heran gehen.
  8. Neues wagen
    Damit habe ich letztes Jahr auf jeden Fall schon begonnen und will das auf jeden Fall beibehalten. Dazu gehört ein gutes Maß an Spontanität, weitere Reisen, vielleicht ein neues Tattoo… diesem Punkt sind so gut wie keine Grenzen gesetzt
  9. Mehr auf meinen Freund T hören
    T kennt mich mittlerweile verdammt gut und war im letzten Jahr immer für mich da. Seit wir uns kennen hatten wir diverse Male mal den „Ich habs doch gleich gesagt“ – Moment. Also werde ich mir in Zukunft einmal öfter überlegen, gleich auf seinen Rat zu hören. 😉
  10. Mich selbst lieben
    Ich denke, wenn ich es schaffen sollte, all diesen Vorsätzen gerecht zu werden, wird meine Selbstliebe grenzenlos sein. 😉 Im Ernst: ich bin diesem Selbstliebe-Ding schon ein gutes Stück näher gekommen und weiß, dass es wichtig ist. Insofern bin ich auf einem guten Weg.

Ok, ich weiß, das ist jetzt wirklich eine ganze Menge und vermutlich ist das alles viel anstrengender als irgendeine Diät. Ich will aber auch versuchen, mit mir selbst nicht zu streng zu sein. In erster Linie möchte ich mich wohl fühlen, guten Gewissens in den Spiegel schauen, gesund und fit sein. Und wenn es mal einen schlechten Tag geben sollte (und das wird bestimmt der Fall sein), dann will ich versuchen, mir das selbst nicht übel zu nehmen.

Und ja, ich würde gern auch wieder 1-2 Kilo loswerden, weil Alkohol und Schokolade doch etwas angesetzt haben. Aber mit gesundem Essen und etwas weniger trinken wird sich das von allein wieder einpegeln. Und ich bin sehr froh, dass ich mich zumindest in dem Punkt mittlerweile so gern habe, dass ich nicht gleich verzweifle, wenn die Waage mal ein kleines bisschen mehr anzeigt.

Außerdem sollen mich diese kleinen Veränderungen auch weiterhin stärken. Vor allem in Hinsicht auf meine bevorstehende Scheidung. Denn wie es im Moment aussieht, wird das alles noch einmal richtig schön schmutzig. Insofern muss ich umso mehr auf mich achten und sehen, dass ich heil aus der Sache raus komme.

4 Gedanken zu “Gute Vorsätze und so…

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