Beautiful Barcelona

Ich bin noch nicht mal zwei Tage hier und ich glaube ich bin verliebt. Alle haben ja vor meiner Abreise gesagt, Barcelona sei so toll. Und ja, sie hatten recht. Dabei habe ich noch nicht mal einen Bruchteil der Stadt gesehen

Gracia – Das Viertel in dem ich wohne ist sehr ruhig, wenig touristisch und eher alternativ. An jede Ecke gibt es kleine Cafés und auch viele vegane Möglichkeiten. Die Leute hier wirken total entspannt. Ich liebe es, durch die kleinen Gassen zu schlendern und hinter jeder Ecke etwas Neues zu entdecken. Die Architektur der Gebäude hier ist toll. Ich könnte den ganzen Tag damit verbringen Häuser anzuschauen und zu fotografieren.

Ich fühle mich super entspannt. Nachdem ich gestern Abend nach einem guten Gläschen spanischen Weins früh ins Bett gegangen bin, habe ich heute mal so richtig lange ausgeschlafen. Was eventuell auch damit zu tun haben könnte, dass ich heute Nacht zwei mal von der Müllabfuhr geweckt wurde. Ein bisschen gruselig war es dann schon, so ganz allein in der fremden Wohnung. Aber das war heute morgen schnell vergessen. Ich habe den Tag entspannt mit einer Runde Yoga und bügeln begonnen. Ja, richtig gelesen. Ich liebe bügeln und finde das extrem entspannend. Und da alle meiner Kleider sowieso vom Transport im Koffer total zerknittert waren, habe ich leidenschaftlich gebügelt heute morgen.

Danach gab es einen Kaffee auf dem Balkon und dann ging es auf in die Stadt. Ich muss sagen, wenn man nicht allzu schnell läuft und sich immer im Schatten zwischen den Häusern aufhält, kann man die Hitze auch gut ertragen. Nur bei Ampeln sollte man schnell sein. Nicht nur, weil es schnell mal passiert, dass man einige Minuten in der prallen Sonne aushalten muss, die Teilnahme am Straßenverkehr ist hier typisch südländisch chaotisch. Aber das kenne ich ja bereits aus Rom und der Türkei.

Leider kann ich nicht so tun, als wäre ich eine Einheimische. Was ich eigentlich gern tue im Urlaub. Aber meine roten Haare und die blasse Haut verraten mich und machen mich zu einem kleinen Exot.

Trotz der doch recht lauten Stadt, genieße ich die Ruhe sehr. Die Ruhe mit und in mir selbst. Ich befinde mich grad in einem guten Mix aus Entspannung, Reflexion und positiver Aufregung, weil ich gespannt bin, was die nächsten Tage noch für mich bereit halten. Ich kann diese Zeit mit mir gerade unglaublich gut aushalten und ich bin fast ein bisschen stolz darauf, dass ich das so gut kann.

Ich spüre eine innere Zufriedenheit und merke, dass ich es gerade sehr gut finde, wie alles läuft und sich entwickelt. Meine anfängliche Panik vor dem allein sein auf dieser Reise ist verflogen.

Bevor ich nach Barcelona kam, hatte ich eigentlich keinerlei Vorstellungen von der Stadt. Das einzige was mich jetzt schon überrascht, wie wenig touristisch es hier doch ist. Vielleicht war ich noch nicht an den richtigen Ecken, aber bisher fühle ich mich wenig von nervigen Touristen belästigt (hahah…. Als ob ich nicht auch so einer wäre). Gerade war ich auf dem Mercado einem riesigen Markt mit allerlei Krimskrams. Und jetzt entspanne ich auf meinem neu erworbenen Strandtuch in einem Park mit leckerem Eis. Im Schatten lässt es sich super aushalten und von der Palme gegenüber schreien mich die Papageien an.

Ich mag Barcelona und freue mich auf weiter spannende Tage.

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